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Pflegeimmobilien als Kapitalanlage – Off-Market mit 20 Jahren Pachtvertrag

14 vollgemanagte Pflegeapartments aus unserem Off-Market-Bestand: indexierte Pacht, KfW 298, degressive AfA bis 5 % p.a. und ein im Grundbuch eingetragenes Sondereigentum – ohne Mieterwechsel-Stress, ohne Hausverwaltung in Eigenregie.

14 Objekte Verfügbar im Bestand
3,5 – 4,9 % Mietrendite p.a.
20 – 25 J. Pachtvertrag
ab 146.883 € Einstiegspreis

Warum Pflegeimmobilien 2026 zu den robustesten Kapitalanlagen Deutschlands zählen

Die Pflegeimmobilie ist – im Gegensatz zur klassischen Eigentumswohnung – kein Wettbewerbsprodukt um Mieter, sondern eine infrastrukturkritische Anlageklasse. Bis 2040 steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts auf rund 6,8 Millionen Menschen, während gleichzeitig zwischen 280.000 und 320.000 zusätzliche stationäre Pflegeplätze fehlen werden. Das ist keine Renditechance, die der Markt selbst erzeugt – das ist ein politisch gestützter, kalkulierbarer Nachfrage-Korridor, der die Pacht eines Pflegeapartments über mindestens zwei Dekaden absichert.

Genau hier setzt das Modell der vollgemanagten Pflegeimmobilie an. Sie erwerben kein Pflegeheim, sondern ein einzelnes Apartment innerhalb einer Pflegeeinrichtung – als Sondereigentum nach WEG, eingetragen ins Grundbuch, technisch und rechtlich identisch zu einer Eigentumswohnung. Den Betrieb übernimmt ein professioneller, oft börsennotierter oder konzerngebundener Pflegeoperator (im aktuellen Bestand u. a. Alloheim, Auvictum, Mirabelle, RENAFAN, WH Care). Sie erhalten als Eigentümer einen indexierten Pachtvertrag über typischerweise 20 bis 25 Jahre – unabhängig davon, ob das Apartment belegt ist. Die Pacht zahlt der Betreiber, nicht der Bewohner.

Wie sich die Rendite einer Pflegeimmobilie wirklich zusammensetzt

Wer nur auf die Brutto-Mietrendite schaut, misst Pflegeimmobilien an einer falschen Kennzahl. Die tatsächliche Eigenkapitalrendite entsteht aus dem Zusammenspiel von vier Hebeln, die in unserem Bestand systematisch optimiert werden:

  1. Mietrendite (Cap Rate) – Im Bestand zwischen 3,5 % (Verl) und 4,87 % (Langelsheim, Niedersachsen) brutto auf den Kaufpreis. Bei Sofort-Mieteinnahmen wie in Rodgau, Essen-Kettwig oder Petershagen fließt der Cashflow ab Tag 1.
  2. KfW-298-Förderung – Für die meisten KfW-40-EE-Objekte erhältlich: bis zu 150.000 € pro Wohneinheit zu 1,83–2,11 % Sollzins, deutlich unter Marktniveau für eine vermietete Anlageimmobilie.
  3. Degressive AfA – 5 % vom Restwert pro Jahr in den ersten Jahren auf Neubauten ab Baubeginn 10/2023. Bei Objekten mit Sondergutachten (Essen-Kettwig: 6,25 %, Langelsheim: 7,14 % AfA) liegt der abschreibbare Anteil deutlich höher als bei einer Standardwohnung.
  4. Hebelfinanzierung – Banken bewerten den Pachtvertrag wie einen Mietvertrag mit Bonitätsschuldner. 80–100 % Beleihung sind bei Bonität und Eigenkapitaleinsatz bis 25 % marktüblich. Daraus resultiert die häufig zitierte Eigenkapitalrendite von 8–12 %.

Im Spitzenobjekt Salzgitter-Lichtenberg (Niedersachsen) ergibt sich aus der Kombination KfW 298 + degressiver AfA + Pachthebel rechnerisch eine EK-Rendite von über 12 % p.a. – kein Marketing-Wert, sondern das Ergebnis einer nachvollziehbaren Cashflow- und Steuermodellrechnung, die wir Investoren in jedem Beratungsgespräch als individuelle Excel-Modellrechnung mitliefern.

Der entscheidende Unterschied: vollgemanagt statt klassisch vermietet

Eine herkömmliche Eigentumswohnung als Kapitalanlage bedeutet: Mieterauswahl, Hausverwalter koordinieren, Sanierung mitfinanzieren, Mietausfall absorbieren, alle 4–7 Jahre Renovierungskosten tragen. Eine vollgemanagte Pflegeimmobilie eliminiert dieses operative Risiko vollständig:

  • Ein einziger Mieter – der Betreiber – mit indexiertem Pachtvertrag und wirtschaftlichem Eigeninteresse am Bestand der Einrichtung.
  • Kein Mieterwechsel auf Eigentümerseite, kein Leerstand, keine Renovierung zwischen Bewohnern.
  • Reparatur- und Instandhaltungspflichten sind im Pachtvertrag dem Betreiber zugewiesen, mit Ausnahme der Substanz „Dach und Fach".
  • Hausverwaltung und Mietinkasso sind Teil des Konzepts, nicht Aufgabe des Eigentümers.
  • Belegungsrecht – im Pflegefall haben Sie oder Ihre Angehörigen ein bevorzugtes Belegungsrecht im Netzwerk des Betreibers.

Steuerliche Optimierung: degressive AfA, Sondergutachten, Sonderausgaben

Pflegeimmobilien zählen zu den wenigen Anlageklassen, die in den ersten Jahren steuerlich oft besser performen als sie operativ tun. Drei Hebel bestimmen den Effekt:

1. Degressive Gebäude-AfA (§ 7 Abs. 5a EStG): Für Neubauten mit Baubeginn ab 01.10.2023 bis 30.09.2029 dürfen Investoren 5 % vom jeweiligen Restbuchwert abschreiben. Auf einen Gebäudeanteil von 200.000 € bedeutet das im ersten Jahr 10.000 € Abschreibung, im zweiten Jahr 9.500 € usw. – ein deutlich höherer Steuerschild als die lineare 3 %-AfA.

2. Sondergutachten zur AfA-Aufteilung: Für mehrere Bestandsobjekte liegen Sondergutachten mit individuell ermittelter Restnutzungsdauer vor. Beispiele: Essen-Kettwig (6,25 % AfA), Langelsheim (7,14 % AfA), Bad Münder (Förderzins 2,11 %). Diese Gutachten erhöhen die jährliche Abschreibung gegenüber dem Standard erheblich.

3. Schuldzinsen, Hausgeld, Sonderausgaben sind als Werbungskosten voll abzugsfähig. Investoren mit Spitzensteuersatz erreichen über die Kombination AfA + Schuldzinsen häufig steuerliche Verluste in den ersten 5–7 Jahren, ohne dass die Liquidität negativ wird – ein Effekt, den der Steuerberater als „nicht-zahlungswirksamen Aufwand" bezeichnet.

Detailrechnungen zur AfA und zur KfW-Förderung 298 finden Sie in unserem Ratgeber zur degressiven AfA und im KfW-298-Leitfaden.

14 Pflegeapartments im Bestand – kuratiert nach Betreiberbonität und Standortqualität

Wir kuratieren keine MLS-Listings. Jedes Objekt im Bestand wird nach drei Kriterien selektiert: Betreiberbonität (geprüfte Bilanzkennzahlen, Konzern- oder Konzern-naher Hintergrund), demografisches Mikrolage-Profil (Pflegequote, Versorgungsgrad, Pendlerverflechtung) und Substanz/Effizienzstandard (KfW-40, KfW-40-EE, KFWG-Q+). Die folgenden 14 Pflegeapartments sind aktuell verfügbar – Volumen pro Standort von 8,2 Mio. € (Boxberg) bis 27,8 Mio. € (Marienheide). Standortpräferenzen prüfen Sie auf unseren regionalen Subseiten: Pflegeimmobilien Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Sachsen.

Häufige Fragen zu Pflegeimmobilien als Kapitalanlage

Sind Pflegeimmobilien eine sichere Kapitalanlage?

Sicher ist keine Anlageklasse – aber Pflegeimmobilien sind durch den 20-Jahres-Pachtvertrag, die staatliche Refinanzierung über Pflegekassen und das demografisch garantierte Nachfragewachstum eine der nachfragestabilsten Klassen am deutschen Immobilienmarkt. Das Hauptrisiko liegt nicht beim Bewohner, sondern beim Betreiber – deshalb ist die Bonitätsprüfung des Pachtnehmers in unserem Auswahlprozess der wichtigste einzelne Filter.

Was kostet eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage?

Im aktuellen Bestand reichen die Einstiegspreise von 146.883 € (Boxberg, Sachsen) bis 324.754 € (Verl, Nordrhein-Westfalen) pro Apartment. Hinzu kommen Notar, Grunderwerbsteuer und – bei Finanzierung – Bankgebühren. Das Eigenkapitalerfordernis liegt bei guter Bonität typischerweise zwischen 25.000 € und 80.000 €.

Wie lange dauert die Abwicklung?

Ab Erstgespräch bis Notartermin in der Regel 4–8 Wochen, abhängig von der Finanzierungszusage Ihrer Hausbank. Wir liefern Ihnen die vollständige Datenraum-Dokumentation (Mietvertrag, Teilungserklärung, Grundbuch, Sondergutachten zur AfA, Betreiberbilanzen) als Strukturierter PDF-Bundle innerhalb von 24 Stunden nach Beratungsgespräch.

Kann ich mehrere Pflegeapartments kombinieren?

Ja – ein zentraler Vorteil unseres Off-Market-Verfahrens. Family Offices und Investoren mit höherem Anlagevolumen kombinieren regelmäßig 3–10 Apartments aus verschiedenen Standorten zu einem diversifizierten Portfolio. Details zum Auswahlprozess auf unserer Seite Off-Market Verfahren.

Welches Pflegeapartment passt zu Ihrer Steuerlage?

Wir senden Ihnen das vollständige Datenbundle inklusive Sondergutachten zur AfA, KfW-298-Rechnung und Pachtvertragsentwurf nach einem 30-minütigen Erstgespräch.

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